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Windows 10 – Zeitserver einstellen


2015-08-31 00_41_34-Program ManagerBereits mein erstes Posting in diesem Blog hat sich mit der Fritzbox als Zeitserver befasst. Jetzt ist es wiedermal soweit. Weiterlesen

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Netzlaufwerke nachträglich am System anmelden


2015-04-09 12_17_43-Registrierungs-EditorBeim Booten von Windows wird das System auch nach angeschlossenen Netzwerklaufwerken gescannt, was eine weile dauert und so den Bootvorgang bremst. Um das zu verhindern kann man Windows so einstellen, dass  die Netzwerklaufwerke erst dann eingebunden werden wenn sie gebraucht werden.

Hierzu muss zuerst der Registrierungseditor mit + und anschließender Eingabe von „regedit“ aufgerufen werden. Jetzt navigiert man zu „HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\NetworkProvider“ und klickt im rechten Fenster doppelt (linksklick) auf „RestoreConnection“. Es kann sein, dass der Schlüssel noch nicht existiert und man ihn erst erzeugen muss. Dazu klickt man, mit der rechten Maustaste, im rechten Fenster in den freien Bereich. Im jetzt erscheinenden Kontextmenü klickt man zuerst „Neu“ und dann auf „DWORD“. Als Namen gibt man natürlich „RestoreConnection“. Der Wert wird automatisch auf „0“ gesetzt, was für unseren Zweck korrekt ist. Mit dem Wert „1“ wird der Zugriff bereits beim Start von Windows hergestellt.

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Netzwerk mit Übertragungsproblemen


Am Wochenende hatte ich einen PC in der mache, dessen im Netzwerkzugriff stark lahmte. Insbesondere mit einem ca. 3 Jahre alten Notebook traten die Probleme auf. Es war nicht möglich, eine Datenübertragung von ca. 300MB in einer vernünftigen Zeit hinzubekommen. Zu Beginn ging die Übertragung noch einigermaßen Flott, doch dann traten plötzlich und reproduzierbar Aussetzer auf. Die Datenübertragung wurde für ca. 30 Sekunden unterbrochen und wurde dann für 2 bis 3 Sekunden fortgesetzt. Die technische Ausstattung konnte dafür kaum verantwortlich sein – I7-Prozessor, 16GB RAM, SSD Platte und Gigabit Netzwerkkarte – also ein moderner PC. Die Hauptanwendung auf dem PC ist eine Datenbankanwendung auf Basis der Oracle Datenbank. Zunächst hatte ich die Software geprüft – aber alle Programme waren vom User erwünscht. Der nächste Gedanke war also ein Hardwaredefekt. Zu diesem Zweck haben wir ein paar alte 100MBit Netzwerkkarten getestet – die Datenübertragung wäre auf jeden Fall schneller gewesen als die aktuell vorhandene Übertragungsgeschwindigkeit. Nachdem mit den Netzwerkkarten aus meiner Kiste die gleichen Probleme auftraten haben wir uns Entschlossen, den PC in meinem Netzwerk zu testen. In meinem Homeoffice ist das Netzwerk zur Zeit noch auf 100MBit beschränkt, da mein Switch nicht schneller ist. Der Switch wiederrum ist an einer Fritzbox 7390 angeschloßen und die kann ja bekanntlich auch 1 GBit. Für einen ersten Test waren die 100MBit aber ausreichend. Erstaunlicherweise verhielt sich der Rechner an meiner 100MBit Leitung ganz normal – keine Aussetzer und die Geschwindigkeit war auch in Ordnung. Zu Testen hatte ich einfach eine Acronis Imagdatei mit fast 50GB übers Netzwerk kopiert. Nachdem dieser Test erfolgreich verlief, habe ich den PC und mein Notebook direkt an die Fritzbox gehängt und siehe da, auch hier lief der PC einwandfrei. Nur der Datendurchsatz im Gigabit-LAN war mir ein bisschen schwach. Also habe ich zuerst einmal die Einstellungen überprüft und nach dieser Anleitung abgeändert. Jetzt wurde das Netzwerk schon etwas schneller.

Nun suchten wir wieder im original Netzwerk nach Fehlern. Zunächst versuchte ich eine Datenübertragung zwischen meinem Notebook und dem Server – die Übertragungsgeschwindigkeit war OK. Als nächstes versuchten wir das gleiche von einem anderen Notebook im Netz zum Server und hier brachen die Übertragungsraten plötzlich ein. Was auffiel, die Übertragung lief einige Zeit ganz normal und dann brach sie plötzlich total zusammen. Die Daten flossen nur noch im abstand von ca. 30 Sekunden und dann auch nur 2 bis 3 Sekunden lang. Jetzt haben ich das Kabel gewechselt – keine Verbesserung. Merkwürdigerweise gab es Rechner im Netzwerk, mit denen die Datenübertragung einwandfrei funktionierte. Dann habe ich einen anderen Port am Switch genommen – jetzt wurde es schon etwas besser – gut war es aber immer noch nicht. Jetzt habe ich mich auf dem Notebook umgesehen. Mithilfe des Resourcenmonitors, den ich über den Taskmanager (Tastenkombination: <Strg>+<Shift>+<ESC>) aufgerufen habe, bin ich dann fündig geworden. Beim durchsuchen im Bereich Netzwerk sind mir 2 Programme aufgefallen, die jede Menge IP-Verbindungen ins Internet aufgebaut hatten, obwohl ich dazu keinen Grund sah. Das eine Programm war der Netzmanager von t-online und das andere eine angebliche Anti-Malware Software – die alleine ca. ein dutzend Verbindungen mit unterschiedlichen IP-Adressen im Internet aufgebaut hatte. Nachdem ich beide Programme deaktiviert hatte war der Spuk plötzlich vorbei. Jetzt habe ich auf allen im Netzwerk befindlichen Rechnern die beiden Programme deinstalliert und die IP-Optimierungen vorgenommen und seit dem läuft das Netz in einer normalen Gigabit-Geschwindigkeit.

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Windows 8: Gigabit LAN ausreizen


In einem Gigabit Netzwerk ist die Datenübertragung oftmals nicht optimal. Das lässt sich ändern. Man öffnet zunächst das „Netzwerk- und Screenshot 2014-06-17 19.23.48Freigabecenter“ und klickt dann auf der linken Seite auf den Menüpunkt auf „Adaptereinstellungen ändern“. Im sich nun öffnenden Fenster der „Netzwerkverbindungen“ klickt man mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Adapter. Daraufhin öffnet sich ein Kontextmenü und man klickt mit der linken Maustaste auf den untersten Eintrag „Eigenschaften“. Jetzt öffnet sich das Eigenschaftenfenster Screenshot 2014-06-17 19.26.19der Netzwerkkarte. Hier klickt man nun auf den Button „Konfigurieren“. Jetzt befindet man sich im Konfigurationsfenster der Netzwerkkarte. Mit einem Klick auf den Tab „Erweitert“ kann man die Eigenschaften der Netzwerkkarte einstellen. In der Liste sucht man nach „Großrahmen“ (Windows 7: Jumbo Frames) und markiert ihn mit der Maus. Daraufhin kann man rechts den passenden Wert in einem Pulldown Menü auswählen – ich nehme hier normalerweise den größten Wert. Als nächstes suche ich im Eigenschaftenfenster nach „Übertragungsrate & Duplexmodus“ . Hier stelle ich den Wert „1GB“ wenn möglich ein. Jetzt muss man nur noch mit „OK“ bestätigen und kann anschließend das Fenster schließen. Um das Netzwerk weiter zu optimieren öffne ich als nächstes die Kommandozeile mit Administratorrechten – unter Windows 8 drückt man dazu die Tastenkombination <Windows> und <X>. Es öffnet sich ein Kontextmenü am unteren, linken Bildschirmbereich, Hier wählt man den Punkt „Eingabeaufforderung (Administrator)“ aus – bei geöffnetem Menü reicht auch die Eingabe von „a“. Jetzt gibt man den Befehl – netsh int tcp set global dca=enabled – und Anschließend – netsh int tcp set global netdma=enabled – ein.

Mit der Funktion DCA kann die Netzwerkkarte seit Windows 7 direkt in den Prozessorcache schreiben und mit NETDMA kann der Puffer direkt im Speicher gefüllt werden.

Jumbo Frames: Im Netzwerk findet die Datenübertragung in kleinen Paketen statt, was bei großen Dateien – z.B. Videos oder Images – schon mal bremsend wirken kann, da neben den eigentlichen Daten auch noch die Steuerdaten für das TCP/IP-Protokoll mit übertragen werden. Mit Jumbo-Frames wird dieser „Overhead“ der Protokolldaten auf ein Minimum reduziert und dadurch der Datendurchsatz erhöht.

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c´t findet manipulierte Router


In einer Newsletter von „Heise Security“ wird vor manipulierten Routern berichtet. Laut c´t soll auf den betroffenen Router per Fernwartung eine  manipulierte Firmware, die ein Schnüffeltool zum auslesen von Zugangsdaten aus den Netzwerkdaten, aufgespielt worden sein. Die Daten werden gesammelt und anschließend an einen bisher noch nicht bekannten Empfänger gesendet. Es wurden Router auf der ganzen Welt, darunter auch etliche aus Deutschland, infiltriert.

In einer betroffenen Rechtsanwaltskanzlei sollen z.B. die Zugangsdaten zu den eMail-Konten, der in der Kanzlei angestellten Rechtsanwälte, mit Hilfe des manipulierten Routers entwendet worden sein.

c´t hat das LKA Niedersachsen bereits eingeschaltet und diese hat die Betroffenen ermittelt und gewarnt. Außerdem wurden die enttarnten Controll-Server des Botnetzes vom Netz genommen.

Die genaue Beschreibung der ganzen Story ist in der „c´t“ Heft 21/2013 nachzulesen.

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WLAN Störungen beseitigen


Seit einigen Jahren habe ich WLAN-Router – vorwiegend Fritzboxen – in meinem Heimnetzwerk im Einsatz. Zur Zeit nutze ich eine „FritzBox Fon WLAN 7390“. Die haben bisher auch einwandfrei funktioniert. In letzter Zeit hatte ich jedoch einige Probleme

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Windows 8: Netzwerkdrucker installieren


Ich habe in meinem Netzwerk einen alten Minitower auf dem ich Ubuntu12.04 als Betriebssystem installiert habe. an diesem Gerät sind auch 2 Drucker per USB angeschlossen. Bei den Druckern handelt es sich ebenfalls um ältere Geräte, die aber nach wie vor einwandfrei funktionieren. Natürlich will ich auch vom Windows 8 Notebook die beiden Drucker nutzen. Beim Versuch, den HP Color LaserJet 3550 zu installieren stieß ich auf Probleme.

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Bis zu 4 Windows PCs mit nur 1 Maus bedienen


Normalerweise steuere ich meinen zweit und dritt PC mit VNC und spare dadurch weiter Monitore, Tastaturen und Mäuse.

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WLAN Profile auf neuen Rechner kopieren (ab Windows Vista)


Um WLAN-Profile auf einen anderen Rechner zu kopieren benutzt man am einfachsten den Befehl “netsh” in der Windows-Konsole („Win“ und „r“ Taste gleichzeitig drücken) und gibt dort

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FBI schaltet DNS-Server ab


Morgen, 9. Juli ist es soweit. Das FBI schaltet seine DNS Server, die es wegen des DNS-Changer Trojaners eingesetzt hatte um allen betroffenen die Möglichkeit zu geben problemlos den DNS Eintrag im eigenen Rechner oder im Router zu korrigieren , endgültig ab.

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