Google und WLAN-Router

Vor einigen Jahren gab es große Aufregung in der internationalen Presse, als heraus kam, dass Google mit Streetview nicht nur Häuseransichten fotografierte, sondern gleichzeitig auch die Daten von WLAN-Routern speicherte. In England musste Google die so gesammelten Daten löschen.

Die Idee hinter diesen Daten ist, dass Google seinen Nutzern standortbezogene Dienste und Werbung auf mobilen Geräten wie Smartphones, Tablet-PCs oder Notebooks bieten kann. Wenn man das nicht will – Google hat im Vorfeld niemanden um Zustimmung gebeten – kann man ganz einfach unterbinden, dass das eigen WLAN für diese Zwecke genutzt wird.

Mann muss lediglich bei der SSID des WLAN-Routers den Zusatz „_nomap“ anhängen. Aus der SSID „meinWLAN-Router“ wird dann „meinWLAN-Router_nomap“. Der Router wird dadurch aus der Datenbank der Google Location Server entfernt. Andere Anbieter ähnlicher Dienste müssen sich allerdings nicht daran halten, aber mit Google dürfte man die größte Datenbank eliminiert haben. Es bleibt zu hoffen, dass auch die anderen Anbieter von Geolokalisierungsdiensten sich an dieses, für den Anwender einfache System halten.

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