Google geht gegen Kinderpornografie vor

Aus mehreren Berichten die ich im Newsletters gelesen habe geht hervor dass Google stärker gegen Kinderpornografie vorgehen will.

Bereits seit 2007 hat Google Bilder mit Kinderpornografischem Inhalt genannten Hashtags angehängt. Diese Daten sollen in eine Datenbank einfließen die Google dazu Nutzen will, Fotos mit entsprechendem Inhalt herauszufiltern. Selbst ähnliche Fotos sollen auf diese Weise herausgefiltert werden.

Google will der Justiz, gemeinnützige Organisationen und Firmen Zugriff auf diese Datenbank gewähren. Es soll möglich sein, die Fotos zu löschen und die verantwortlichen Personen zu ermitteln.

Die Datenbank soll in den nächsten 12 Monaten online gehen. Außerdem will Google 5 Millionen Dollar für den Kampf gegen Kinderpornografie zur Verfügung stellen.

Die Hashtag-Funktion die hier zu Einsatz kommt, wurde von Google 2006 zusammen mit Microsoft entwickelt. 2009 wurde die Software dann an das „National Center for Missing and Exploited Children“. Facebook setzt diese Technik ebenfalls ein, um die Verbreitung von Kinderpornografie im sozialen Netzwerk zu verhindern.

Meine Meinung dazu:
Ich finde es gut, wenn die entsprechenden IT-Unternehmen Ihre Ressourcen zu bündeln um diese Kinderpornos aus dem Netz zu verbannen – hoffentlich werden nicht nur die Bilder herausgefiltert sondern auch die Produzenten dieser Machwerke zur Rechenschaft gezogen.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemein, Internet

2 Antworten zu “Google geht gegen Kinderpornografie vor

  1. Miser65

    Die Problematik liegt bei den „ähnlichen Fotos“. Was versteht man unter diesen denn überhaupt. Nun was es auch sein mag es bleibt Zensur.
    Für wen hat es einen Nutzen wenn man diese Bilder entfernt ?
    Das man sich mit so etwas überhaupt beschäftigt, das Geld sollte man lieber dazu nutzen den Wesen die es wirklich gebrauchen würden zu helfen.
    Es wird von einem „Kampf“ geschrieben.
    Dabei scheinen mir die Aggressiven/Angreifer jene zu sein welche ohne vernünftigen Grund Zensur betreiben. Und die Untergebenen nehmen es einfach so hin.
    Unternehmen Google spielt sich durch diese Aktion scheinbar wieder mal als „der Gute“ auf.

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    • Jochen Breisch

      Ich gebe Dir nur zum Teil Recht. Sicher ist es eine art Zensur und natürlich werden hier auch einige Bilder aussortiert, die mit Kinderpornografie nix zu tun haben (nackte Kinder im oder am privaten Pool zum Beispiel), Aber hinter dieser Zensur stehe ich. Für mich ist Kinderpornografie so ziemlich das verwerflichste verbrechen das es gibt.

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