Google umgeht private Einstellungen in Browsern

In mehreren Berichten die ich in verschiedenen Newslettern gelesen habe wird Google beschuldigt, die „privaten Einstellungen“ des Safari- und des IE-Browsers zu umgehen.

Entdeckt wurde diese Schnüffelei von Jonathan Mayer von der Universität Stanford, durch Ashkan Soltani (Security-Berater) bestätigt und vom Wall Street Journal veröffentlicht.

Offensichtlich wird eine Sicherheitslücke in den Browsern ausgenutzt die es ermöglicht, die privaten Sicherheitseinstellungen einfach zu ignorieren. Sowohl beim Internet Explorer als auch beim Safari sind die Cookies von Drittanbietern standartmäßig abgeschaltet.

Google platziert also Cookies auf Computern ohne dass der Anwender etwas davon erfährt.

Die Lücke, die hier ausgenutzt wird, ist den Browserherstellern offensichtlich mindestens seit 2010 bekannt. Die Forscherin Lorrie Faith Cranor von der Carnegie Mellon University hat laut Ihrem eigenen Blog Microsoft damals darauf hingewiesen.

In dem Zusammenhang stelle ich mir auch die Frage, welche Zugeständnisse Mozilla an Google gemacht hat, um die Finanzierung zu sichern. Interessant dürfte auch die Reaktion der FTC (Federal Trade Commission – US-Aufsichtsbehörde) sein.

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Eingeordnet unter Internet, PC

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